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Holzbau

Wir bauen, wann immer möglich, mit Holz. Holz ist der Werkstoff der Vergangenheit und der Zukunft.

Holz entnimmt und speichert das CO2 aus der Atmosphäre und trägt somit zum Klimaschutz bei.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und verursacht bei seiner Verarbeitung sehr viel weniger CO2-Emissionen als die Herstellung von Beton und Mauerwerksziegeln.

Der Holzbau ist gut für die Vorfertigung in der Halle geeignet, dadurch ist er wetterunabhängiger, die Bauzeiten werden reduziert und die Qualität erhöht.

Holz kann man überall verbauen – innen, außen, oben, unten. Leben in Holz heißt, in einem angenehmen und gesunden Wohnklima zu leben. Man kann einfach und schnell arbeiten - und wenn dies fachgerecht geschieht, hält Holz nahezu ewig.

Umbau

Deutschland ist fertig gebaut.

Die Bauprojekte der Zukunft sollten Umbauten des Bestehenden sein. Um gute Räume zum Leben und Arbeiten zu schaffen.

Umbauten können durch das Zusammenspiel von Alt und Neu eine Atmosphäre schaffen, die reine Neubauten oft nicht haben.

Durch Umbauten werden Ressourcen geschont, der CO2-Ausstoß minimiert und die Versiegelung von Flächen reduziert.

reduktive Vielfalt

Was ist das Wesentliche?

Gebäude, die auf das reduziert sind, was die Nutzer*innen wirklich benötigen, sind gute Gebäude zum Leben und Arbeiten.

Dazu gehören aber nicht nur praktische Aspekte, wie Quadratmeter und Steckdosen, sondern auch Oberflächen, Farben, Ausblicke, Durchblicke, Materialien, Raumhöhen und vieles mehr.

Reduktion bedeutet nicht schwarzweißgraue Einheitsarchitektur, sondern Bewusstsein und das Ansprechen aller Sinne ohne zu überfordern.

Atmosphäre

Es gibt viele Gestaltungsoptionen, die Atmosphäre eines Raumes zu beeinflussen.

Gibt es beispielsweise die Möglichkeit, Licht von oben einfallen zu lassen? Zenitales Licht gibt einem Raum eine besondere Atmosphäre.

Können Ebenen zueinander versetzt werden und dadurch in der Raumhöhe variiert werden? Dies gibt ein Gefühl der Weite.

Können Einbauschränke vorgesehen werden, die geschlossen sind und somit die Sinnesreize reduzieren und dem Raum Ruhe geben?

komplexe Aufgaben

Komplexe Aufgaben sind Herausforderungen, die wir schätzen.

In einem Theater die unterschiedlichen Zuschauerströme zu bedenken, die Anforderungen der Technik, die unterschiedlichen Anforderungen an Raumhöhen und -größen.

Ein altes Gasthaus zu einem Jobcenter mit einer Kfz-Zulassungsstelle umzubauen und dabei die denkmalgeschützte Kegelbahn zu integrieren.

Beim Wohnen für Geflüchtete die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen mit dem Zeit- und Kostendruck zusammenzubringen.

Bei großen Städtebauprojekten Topographie, Verkehrswege, öffentliche Räume, Siedlungsdichten und Gebäudehöhen gesamtheitlich zu betrachten

In Schulen ein gutes Lernumfeld zu schaffen und offene Räume zu gestalten und trotzdem die Anforderung durch den Brandschutz einzuhalten.

Architekturpsychologie

Wie fühle ich mich, wenn ich einen Raum betrete?

Wie muss ein Raum gestaltet sein, damit ich mich sicher und geborgen fühle?

Welche Sinnesreize sind zu viel? Welche regen mich angenehm an?

Wie kann ich mich gut im Gebäude orientieren, damit ich mich wohl fühle?

Wie können Räume positiv gestaltet werden an Orten, die mit schwierigen Gefühlen verbunden sind?

Energiekonzepte

Unser Ansatz ist, nur wirklich notwendige Technik einzusetzen und diese dann so einfach wie möglich zu halten. Je komplizierter ein Gesamtsystem ist, umso störungsanfälliger ist es.

Und: die Haustechnik muss möglichst nutzerfeundlich sein.

Die beste Energieversorgung ist, möglichst keine Energie zu benötigen. Das wird durch einen hohen Dämmstandard der Gebäude mit Dämmung aus nichtfossilen Materialien und passive Solarenergienutzung erreicht.

Ergänzend kommt aktive Solarenergienutzung mit möglichst großen Speichervolumen dazu.

Als Restenergieträger bevorzugen wir Pelletanlagen, weil diese Energieerzeugung nahezu CO2-neutral ist.

Wir verzichten, wenn möglich, auf aktive Kühlung und setzen Lüftungsanlagen mit Erdwärmetauschern und Wärmerückgewinnung ein.

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